Glaukomvorsorge


3 Millionen aller Deutschen leiden an einer Vorstufe des gefürchteten grünen Stars ( Glaukom ) und etwa 800.000 haben bereits durch ihn Schäden am Sehnerven erlitten. Ein Glaukom führt zu einer schleichenden Sehverschlechtering bis hin zur vollständigen Erblindung.

  • Jeder 4. der über 65jährigen ist betroffen
  • Nur die Netzhautmitte sieht scharf!

Mittels einer OCT – Untersuchung kann die Netzhaut aufs genaueste untersucht werden.

Bei den erforderlichen Maßnahmen handelt es sich um eine gezielte Untersuchung der Sehnerven, verbunden mit einer Messung des Augeninnendrucks.
Der grüne Star (Glaukom) ist eine Erkrankung, die unbemerkt zum Abbau des Sehnerven führt. Ursächlich sind ein erhöhter Augeninnendruck und / oder eine Durchblutungsstörung dafür verantwortlich. Bei frühzeitigem Erkennen kann diese Erkrankung gut behandelt werden (meist durch Augentropfen).

Es gibt mehrere Methoden zur Bestimmung des Augeninnendrucks:
Die traditionelle Methode (das Goldmann Applanationstonometer) gibt es bereits seit vielen Jahren. Bei diesem Verfahren wird der Druckwert indirekt über eine Abflachung der Hornhautoberfläche des Auges gemessen. Liegt jedoch eine eher dicke oder dünne Hornhaut vor, wird die Messung ungenau und man muss einen Korrekturfaktor berücksichtigen, um nicht ein fehlerhaftes Ergebnis zu erhalten.
Eine neue, moderne Messtechnologie, die sog. dynamische Konturtonometrie (Pascal Messung), erlaubt es, diese Fehler von vornherein auszuschließen, da eine direkte Messung unabhängig von der Hornhautdicke durchgeführt wird. Darüberhinaus können Hinweise auf eine Durchblutungsstörung gewonnen werden, da die Augendruckänderung während des Herzschlags festgestellt wird. Vergleichbar mit der Blutdruckmessung wird hier der Unterschied des Augendrucks zwischen Herzruhe (Diastole) und Herzaktivität (Systole) ermittelt, wobei ein zu kleiner Unterschied der beiden Werte ein Hinweis für eine reduzierte Durchblutung sein kann. Dieses Problem ist besonders bedeutsam beim grünen Star, der ohne Augeninnedruckerhöhung entsteht (sog. Normaldruckglaukom). Dieser Situation ist besondere Beachtung zu schenken, da die Augendruckmessung alleine das Problem nicht darstellt.
Die Ergebnisse dieser schmerzfreien Messung, die wir Ihnen gerne in unserer Praxis anbieten führen dann zu einer individuellen Risikoabschätzung. Ob Augentropfen zur Drucksenkung genommen werden sollten oder eine bestehende Therapie geändert werden muss wird dann mit Ihnen im Beratungsgespräch erörtert.

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