Refraktive Chirurgie


Sie möchten auf Ihre Brille verzichten?
Erweiterte Behandlungsmöglichkeiten bei grauem Star (Cataract) und Altersweitsichtigkeit (Presbyopie).

Wie verändert sich das Sehvermögen mit dem Alter?
Viele Dinge verändern sich mit dem Alter, so auch das Sehvermögen. Der Alterungsprozess beeinflusst die Klarheit und die Qualität des Sehens.

Alterssichtigkeit in Refraktive ChirurgieDie Alterssichtigkeit
Die Alterssichtigkeit ist ein Phänomen, welches fast alle Menschen, die über 50 Jahre alt sind, betrifft. Mit steigendem Alter wird die natürliche Augenlinse härter und weniger elastisch. Dadurch kann das Auge Gegenstände in der Nähe nicht mehr scharf abbilden.


Grauer-star in Refraktive ChirurgieDer Graue Star

Die meisten Menschen über 65 Jahre haben einen Grauen Star. Die Ursache ist eine Verfärbung und Trübung der natürlichen Augenlinse. Diese Trübungen streuen das ins Auge einfallende Licht, man kann nur noch unklar und verschwommen sehen. Unbehandelt kann der Graue Star sogar zu einer Erblindung führen. Die Operation zur Entfernung der getrübten Augenlinse wird sehr häufig durchgeführt, jährlich weltweit über 14 Millionen Mal* – das ist häufiger als jede andere Operation. Heutzutage ist dieser Eingriff sicherer, schneller und komfortabler als je zuvor. Nach der traditionellen Methode allerdings benötigen die meisten Patienten immer noch eine Lesebrille, bei gleichzeitigem Vorliegen einer Hornhautverkrümmung auch eine Brille für die Ferne. Es gibt jedoch auch spezielle Linsen, welche die Hornhautverkrümmung neutralisieren können (so genannte torische Intraokularlinsen, TIOL).

Finden Sie heraus, ob die Implantation von Multifokallinsen das Richtige für Sie ist.

Falls Sie an einer stärkeren Hornhautverkrümmung (Astigmatismus) leiden, werden wir Sie nach Prüfung auf Eignung für eine torische Linse darauf ansprechen. Wir empfehlen diese speziellen Linsen nur nach gründlichem Ausschluss bestimmter anderer Augenerkrankungen (wie z.B. fortgeschrittene AMD, Pterygium) sowie ausreichender Indikationsstellung. Bei geringerem Astigmatismus beispielsweise ist es manchmal sinnvoller eine so genannte limbale relaxierende Inzision durch zu führen. Dies ist ein individuell berechneter Präzisionsschnitt an der Hornhaut, der eine leichte Hornhautverkrümmung beseitigen kann.

Beide Eingriffe werden von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen, obwohl sie die Patienten von einer Brille für die Ferne befreien können (und auch für das Lesen danach nur noch eine günstige Lesebrille statt teurer Gläser mit zylindrischem Schliff benötigt wird). Über entsprechende Kosten informieren wir Sie gerne.

Wie wird die natürliche Augenlinse durch die künstliche Linse ersetzt?
Die natürliche Linse im Inneren des Auges wird durch einen sehr kleinen Schnitt am äußeren Rand der Hornhaut schonend entfernt. Die neue Linse wird an der gleichen Stelle eingesetzt und verbleibt dort dauerhaft. Die Operation dauert in der Regel zwischen 15 und 45 Minuten.

Wie lange dauert es, bis ich meine volle Sehkraft nach der Operation erreiche?
Wie bei den meisten Verfahren ist dies abhängig von der Gesamtkonstitution Ihres Auges. Viele Patienten bemerken sofort eine deutliche Verbesserung, die sich in den ersten Wochen nach dem Eingriff noch stärker ausprägt.

Muss man sich an die Multifokallinsen erst gewöhnen?
Ja, die meisten Menschen benötigen etwas Zeit, um sich an den neuen Seheindruck – durch die Implantation der Linse gleichzeitig in der Nähe und in der Ferne gut zu sehen – zu gewöhnen. Von Mensch zu Mensch ist diese Phase unterschiedlich lang. Wie bei allen Multifokallinsen berichten manche Patienten über das Auftreten von Lichthöfen um Lichtquellen und über eine verstärkte Blendungsempfindlichkeit. Meist verschwinden diese Symptome nach einiger Zeit. Für einige Patienten werden sie weniger störend, verschwinden jedoch nie ganz. Die meisten Menschen finden, dass die Fähigkeit in der Nähe und Ferne gut zu sehen andere Nebeneffekte der Linsen aufwiegt. Bitten Sie Ihren Arzt, Ihnen diese Gewöhnungsphase vor der Operation zu erklären.

Gibt es ein Operationsrisiko?
Wie bei jedem anderen Eingriff gibt es Risiken und keine Garantie für das Ergebnis. Wir klären Sie in einem Gespräch über die wichtigen Sicherheitsaspekte auf.

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